Kaianlagen

Uferwandsanierung an der Museumsinsel in Berlin

Projekt

Museumsinsel

Auftraggeberin

Stiftung Preußischer Kulturbesitz, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Projektdaten

Heterogene Uferwand aus Ziegelsteinen mit Natursteinaußenschale auf unterschiedlichen Gründungselementen zwischen der Eisenbahnbrücke und der Friedrichsbrücke entlang der Spree.
Die Gründungselemente bestehen aus

- Schotterschüttungen zwischen Holzspundwänden oder

- mit Schotter-Mörtel-Gemisch gefüllten Holzspundwandkästen.

Infolge Kriegsschäden, Setzungsschäden und Auskolkungen ist die Standsicherheit der Uferwand nicht mehr gegeben. Im Zuge der Generalsanierung der Museumsinsel ist die Standsicherheit wieder herzustellen und die Uferwand einschließlich der Natursteinverblendung zu sanieren.

Bearbeitungszeitraum

2000 –- 2002

Leistungsumfang

- Gutachten zur Standsicherheit der Uferwand

- Leistungsphasen 2 bis 9 entsprechend HOAI § 55 (Objektplanung)

- Leistungsphasen 2 bis 6, 8 entsprechend HOAI § 64 (Tragwerksplanung)

Projektbeschreibung

Infolge diverser Setzungen und weiterer Schäden im Gründungsbereich aus durch Verwirbelungen bedingten Veränderungen der Spreesohle und infolge daraus resultierender Schäden an den Holzspundwänden ist die Standsicherheit der Uferwand nicht mehr gegeben.
Mittels zweier Begutachtungen durch Tauchereinsatz und durch mehrere Aufschlussbohrungen wurde ein Überblick über die vorhandene Konstruktion und das Schadensbild gewonnen.
Zur Herstellung der Standsicherheit ist eine Vermörtelung der losen Schotterschichten mittels Zementinjektion, eine Tieferlegung der Gründungssohle mittels Düsenstrahlverfahren und bereichsweise eine zusätzliche Rückverankerung erforderlich.
Zur Herstellung der Oberflächenstabilität im Unterwasserbereich sind die Holzspundwände zu entfernen und durch eine bewehrte Spritzbetonschale zu ersetzen. Hierzu und zur Sanierung der Natursteinverblendung ist ein trockener Arbeitsraum vor der Wand zu schaffen. Die dafür notwendigen Hilfskonstruktionen sind nach Abschluss der Arbeiten bis auf die Spreesohle zu beseitigen.

 

Druckversion des Projektes - PDF

 

zurückzurück

nach obenzum Anfang der Seite