Unser Unternehmen

Unser Selbstverständnis

IngenieurGruppe Bauen - unser Name passt zu uns.

„Was ein Unternehmen ausmacht, das kann man nicht einfach definieren, es ist nach unserer Überzeugung direkt und ausschließlich in den Menschen verankert, die das Unternehmen repräsentieren und das ist bei uns die Gruppe aus allen Mitarbeitern“. So steht es auch in unserer Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum. Wir fühlen uns als gruppenzugehörig, einander verbunden und sind uns daher sicher, dass IngenieurGruppe Bauen genau der richtige Name für uns ist. Unsere Gründer haben schon 1965 die Gruppe als Teil des Namens festgeschrieben und bis heute leben wir die Vorstellung des Miteinanders, des Füreinander-Einstehens und mit dem Willen, als Team Ergebnisse auf hohem Niveau abzuliefern.

Gesellschaftliche Verantwortung - ja gerne.

Als Ingenieure sehen wir uns als Teil der Gesellschaft und fühlen uns verpflichtet, ein sicheres und nachhaltiges Miteinander zu fördern. Dazu gehört neben einem ökologischen Bewusstsein auch das nachdrückliche Engagement für den Berufsstand und eine konsequente Lust auf den Beruf weckende Nachwuchsförderung.

Qualität - unser Selbstanspruch.

Die IngenieurGruppe Bauen steht seit 1965 für höchste Qualität in der Planung, Prüfung und Beratung. Qualität muss jeden Tag aufs Neue geschaffen werden, durch unsere klugen Köpfe, mit nachdrücklicher Haltung, auf dem Fundament unseres Erfahrungswissens in allen Bauarten und Werkstoffen. Durch eine konsequente Umsetzung der Digitalisierung unserer Prozesse und Werkzeuge sind wir noch besser geworden und lernen weiter dazu. Eine enge Bindung an die Hochschulen und ehrenamtliches Engagement in die Normungsarbeit hält uns am Puls der technischen Entwicklung.

Unser Ziel – zwischen allen Baubeteiligten vermitteln.

Wir möchten unsere Auftraggeber zufriedenstellen – mehr noch mit unseren maßgeschneiderten Projektlösungen begeistern. Unsere Erfahrung, Kompetenz, Einsatzfreude und Innovationsfähigkeit bilden dafür die Grundlage. Insgesamt steht das gemeinsame Planen mit allen Baubeteiligten, die gegenseitige Wertschätzung und das ganzheitliche Denken im Mittelpunkt unseres Schaffens. Unser Anspruch ist es, immer wieder über den Tellerrand zu schauen.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unser größtes Kapital.

Daher sehen wir Fortbildungen als eine gute Investition in die Fachkompetenz und Persönlichkeitsentwicklung. In unserer Vorstellung schließen sich Berufstätigkeit und private Bedürfnisse nicht aus. Führung bedeutet Verantwortung zu übernehmen und Freiräume zu ermöglichen. Kommunikation kennt keine Bereichs- oder Hierarchiebarrieren. Niemand ist perfekt und so wollen wir immer besser werden. Wir haben den Mut zu Entscheidungen und übernehmen für unser Tun die Verantwortung. Die IngenieurGruppe Bauen stützt ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in diesem Prozess, indem sie deren Eigenverantwortung fördert und fordert.

Unsere Geschäftsführung

Dr. Dietmar H. Maier

„Mein Beruf sollte auf den Naturwissenschaften gründen, aber auch Raum für Kreativität bieten, abwechslungsreich sein und die Ergebnisse sollten einen sichtbaren Wert für alle darstellen. Dabei immer wieder andere Menschen kennen zu lernen, andere Sichtweisen, Kompetenzen und Lebensphilosophien zu erfahren, erfüllt den Beruf mit Leben. Bauingenieurwesen vereint genau dies!“

Dr. Ralf Egner

„Projektsteuerung ist eines meiner Steckenpferde. Wir Ingenieure sind quasi die Vermittler, die Übersetzer zwischen der Sprache des Baus und der Sprache des Bauherrn, damit jeder jeden versteht.“

Josef Seiler

„Für mich ist die Beschäftigung mit historischen Bauwerken und Bauweisen immer wieder faszinierend. Aus dem Alten Neues mit zeitgemäßer Nutzung zu schaffen ist Nachhaltigkeit pur.“

Axel Bißwurm

„Geprägt durch das väterliche Büro hatte ich schon früh den Wunsch, Bauingenieur zu werden. Bis heute sind die Faszination Tragswerksplanung und deren bauliche Umsetzung die Triebfeder meines Schaffens.“

Frank Deuchler

„Mein Beruf hat so viele spannende Seiten: Planung, Konstruktion, Bemessung, Prüfung und das Arbeiten im Team. Bei der IngenieurGruppe Bauen werden zudem Eigenverantwortung und Gestaltungsfreiheit großgeschrieben.“

Arnold Hummel

„Meine Neigung zu Mathematik und Physik und die Idee, etwas Praktisches, Sichtbares umzusetzen, hat mich zum Ingenieurberuf gebracht.“

Timo Winter

„Mich begeistert als Bauingenieur, täglich Neues gestalten zu können und gemeinsam mit allen Baubeteiligten für den Projekterfolg zu arbeiten. In der IngenieurGruppe Bauen ticken wir schon immer ganzheitlich und schauen über den Tellerrand.“

Dr. Halim Khbeis

„Bei der IngenieurGruppe Bauen hat mich von Anfang an das standortübergreifende Arbeiten begeistert, der konstruktive Austausch, das Gemeinschaftsgefühl.“

Unsere Historie

1965 – die Gründung der IngenieurGruppe Bauen

Vier Jahre bevor die Menschheit zum ersten Mal den Mond betrat, wird im Mai 1965 die IngenieurGruppe Bauen in Karlsruhe gegründet. Mitten in einer Rezession entschließen sich die Freunde Dr. Ernst Buchholz, Dr. Klaus Stiglat, Dr. Herbert Wippel und Horst Weckesser, die ersten Schritte in die Selbständigkeit zu wagen. Das größte Projekt in der Anfangszeit ist die Tiefgarage des Deutschen Bundestages neben dem Langen Eugen in Bonn – mit weit gespannten und gevouteten Decken. Und was man sich heute kaum noch vorstellen kann: Alles wurde ganz ohne EDV-Unterstützung geplant und gebaut.

1978 – erste Niederlassung in Mannheim

In diesem Jahr wird mit der Gründung einer Niederlassung in Mannheim unter der Leitung von Josef Steiner ein neuer Meilenstein erreicht. Nicht zuletzt fällt die Wahl auf die Quadratestadt, weil man 1977 mit der Bearbeitung eines großen Neubaus am West-Klinikum begonnen hatte. In Karlsruhe legt mit dem Badischen Gemeindeversicherungsverband (BGV) ein Bauherr seine Konstruktion offen.

1982 – die Zahl der Mitarbeiter überspringt die 50er Marke

Ein Jahr später erhält die IngenieurGruppe Bauen – gemeinsam mit den Architekten des Staatlichen Hochbauamts Freiburg und der ausführenden Stahlbaufirma – den Europäischen Stahlbaupreis für die Planung des Erweiterungsbaus zum Markgrafenbad in Badenweiler. In Karlsruhe prägt fortan die Heinrich-Hübsch-Schule an zentraler Stelle das Stadtbild.

1984 – Josef Steiner wird Gesellschafter

In dieser Zeit ist neben der Tragwerksplanung für neue Gebäude die Beschäftigung mit alten und historischen Bauwerken einer unserer Tätigkeitsschwerpunkte. Ein Highlight: der Wiederaufbau von Schloss Gottesaue unter der Federführung von Dr. Klaus Stiglat für die Staatliche Hochschule für Musik in Karlsruhe. Auch Josef Steiner hat sich der historischen Bausubstanz verschrieben.

1989 – Wiederaufbauprojekte am Weltkulturerbe Museumsinsel Berlin

Nach dem Fall der Mauer beginnt für die IngenieurGruppe Bauen die Arbeit auf der Museumsinsel in Berlin. Der spektakuläre Auftrag für den Wiederaufbau des Neuen Museums führt zu einer bis heute andauernden Planungs-Partnerschaft mit dem Büro des Architekten David Chipperfield.

1991 – Gründung des Berliner Büros

Im Zuge der Aufträge für die Museumsinsel ist die Gründung eines Berliner Büros nur logisch. Die neue Mannschaft um Josef Seiler startet in Berlin in einer Hochkonjunkturphase. Inzwischen überspringt die IngenieurGruppe Bauen die 100 Mitarbeitermarke. Es folgen Großprojekte wie das Arbeitsamt Berlin-Süd, die Schlammverbrennungsanlage in Karlsruhe, das Unfallkrankenhaus Berlin-Mahrzahn – aber auch internationale Highlights wie die Stabilisierung des Zeus-Tempels von Aizanoi in der Türkei.

Mitte 90er – Auftrag für das spektakuläre Hans-Otto-Theater in Potsdam

Die IngenieurGruppe Bauen erhält nach einem aufwändigen, öffentlichen Bewerbungsverfahren den Auftrag für das spektakuläre Hans-Otto-Theater mit seinen roten, schalenartigen Betondächern. Die Mitarbeiter Dr. Dietmar H. Maier, Josef Seiler und Dr. Karl Dickerhof werden zu Partnern und leiten damit den Generationswechsel in der Führung der IngenieurGruppe Bauen ein.

1997 – Bundesverdienstkreuz für Dr. Klaus Stiglat

Er erhält die Auszeichnung für seinen Einsatz für das Ansehen des Berufsstandes – nicht zuletzt durch seine Ingenieur-Karikaturen, mit denen er seiner eigenen Zunft den Spiegel vorhält. Der Blick über den Tellerrand ist Methode. So hat auch die Kunst bei der IngenieurGruppe Bauen einen hohen Stellenwert, wie die technische Begleitung der Errichtung der Skulptur „S-Printing-Horse“ von Jürgen Goertz in Heidelberg beweist.

2000 – Das neue Millenium beginnt

Gleichzeitig ist 35 Jahre nach Gründung der IngenieurGruppe Bauen der Abschied der vier Gründungspartner aus dem aktiven Berufsleben gekommen. Dr. Ralf Egner wird neuer Gesellschafter und die Eisenbahnbrücke zwischen Mannheim und Ludwigshafen stellt die Frage: Muss ein Bogen immer rund sein?

2006 – Ingenieurbaupreis für die Haseltalbrücke

Die IngenieurGruppe Bauen wird für „die herausragende Ingenieurleistung bei der Planung und Realisierung“ der Brücke ausgezeichnet, die nach langer Bauzeit für den Verkehr freigegeben werden kann. Im gleichen Jahr wird Frank Deuchler neuer Gesellschafter.

2008 – ein neuer Standort in Freiburg

In Freiburg im Breisgau eröffnet der vierte Standort der IngenieurGruppe Bauen. Im gleichen Jahr werden Axel Bißwurm und Arnold Hummel neue Gesellschafter. Die Gewerbeschule in Offenburg erhält mehrere Auszeichnungen, darunter die Auszeichnung der Architektenkammer Baden-Württemberg und die Hugo-Häring-Auszeichnung. Auch die Fachhochschule Aalen kann sich sehen lassen und wird prämiert.

2012 – Erweiterung des Kunsthaus Zürich

Die Arbeit an der Erweiterung des Kunsthaus Zürich – einem weiteren internationalen Highlight in unserem Portfolio – tritt in die entscheidende Phase. In den vergangenen zwei Jahren wurde die Konstruktionsarbeit auf 3D objektbasierte CAD Modellierung umgestellt. So entsteht beispielsweise das Hotel Lange Straße 100 in Baden-Baden aus unserem digitalen Tragwerksmodell. Die Mitarbeiterzahl übersteigt die Marke von 150.

2015 – 50-jähriges Bestehen der IngenieurGruppe Bauen

2015 feiert die IngenieurGruppe Bauen ihr 50-jähriges Jubiläum mit einem Festakt im Badischen Staatstheater. Im Jahr zuvor zieht das Karlsruher Stammhaus ins Röserhaus am Mendelsohnplatz, in dem auch für zukünftiges Wachstum genug Erweiterungsflächen zur Verfügung stehen und Timo Winter wird neuer Gesellschafter.

2016 – breites Leistungsspektrum

Durch den konsequenten Ausbau der Geschäftsfelder in den vergangenen Jahren wird jetzt das gesamte Spektrum der bautechnischen Planungsleistung abgedeckt: Brandschutz, Bauphysik, Baudynamik, Betonsanierung, Membrantragwerke – um einige Beispiele zu nennen. Zusätzlich wird die Projektsteuerung ein neues Thema im Leistungsportfolio, damit können die Kommunikation und der Interessensausgleich zwischen allen am Bau-Beteiligten gestärkt werden. Das Kulturhistorische Zentrum Neustrelitz erhält den BDA Preis Mecklenburg-Vorpommern. Medienwirksam übernimmt Axel Bißwurm die baudynamische Untersuchung des Hamburger Michel.

2017 – Holzbaupreis Baden-Württemberg

Der Neubau der evangelischen Kirchengemeinde Wiesloch wird eröffnet – Blickfang ist das preisgekrönte primäre Holztragewerk. Gleichzeitig überspringt unsere Mitarbeiterzahl die Marke von 200. Um dieser Tatsache Rechnung zu tragen, erhält der Standort in Mannheim einen Erweiterungsbau. Ende 2017 formiert sich ein Kreis zukunftsorganisierter Unternehmen in einer neuen Regionalgruppe des building SMART, um die Digitalisierung im Baubereich vor Ort zu fördern. Die IngenieurGruppe Bauen ist Gründungsmitglied.

2018 – Sanierung und Erweiterung des Badischen Staatstheaters

Den Auftrag zur Sanierung und Erweiterung des Badischen Staatstheaters erhielt die IngenieurGruppe Bauen nach einem mehrstufigem, internationalen Auswahlverfahren. In Berlin wird die James-Simon-Galerie fertiggestellt und Dr. Halim Khbeis wird neuer Gesellschafter.

2019 – Umzug innerhalb Freiburgs

Wir brauchen mehr Platz – die Niederlassung Freiburg zieht in neue, größere Büroräume in der Kronenmattenstraße. Mehr Platz bekommt auch die Feuerwache in Stuttgart-Möhringen.

2020 – Ziele für die Zukunft

Die IngenieurGruppe Bauen geht konsequent voran in der Digitalisierung ihrer Planungsprozesse, der BIM Methode und der digitalen bautechnischen Prüfung. Das „Ingenium“ – der produktive Geist – und die „Gruppe“ standen und stehen weiter fest im Zentrum des Handelns. Aus diesem Denken heraus definieren sich ihre Ziele und Arbeitsweisen für morgen: digital planen, mobil arbeiten, nachhaltig wirtschaften!

2021 – neue Website online

Die IngenieurGruppe Bauen geht live.